Erzgebirge 2.0

Dadurch, dass ich diese Woche mit einer Erkältung Zuhause sitze, kann ich die Gunst der Stunde nutzen und über etwas schreiben, über das ich schon vor mehreren Wochen aufklären wollte – Nein, es handelt sich noch nicht um den (leider immer noch aktuell) Tornado. Sondern um eine positivere Sache!

Ich möchte euch nun die Wahrheit über meinen Besuch im Erzgebirge im Januar erzählen, denn wir waren nicht für einen Kurzurlaub da. 😀

Alles begann mit einer Suchanzeige bei Ebay Kleinanzeigen, die ich aufgegeben hatte. „Suchen katzenverträglichen Familienhund“ habe ich in den Titel geschrieben. Wir haben viele Nachrichten bekommen, wenige haben sich meine Beschreibung natürlich nicht richtig durchgelesen, wie so oft. Auch ich habe aktiv auf dem Portal gesucht und auch Tierschutzvereine angeschrieben, aber lange Zeit konnte kein passendes Familienmitglied gefunden werden. Doch nach ein paar Wochen schien sich das Blatt zu wenden, denn ich bekam eine Nachricht, von einer Dame aus dem Erzgebirge. Ihre Hündin hatte im Dezember Welpen bekommen. Sie erzählte mir, dass sie selbst keine Anzeigen schalten will, weil sie mit den Hunden kein Geld machen will. Und weil es ihr wichtig ist, die passenden Familien zu finden, ging sie Regelmäßig durch die Suchanzeigen von Familien, um sich die Familien für ihre Welpen selber auszusuchen. Da fühlte ich mich schon ein wenig geehrt, dass sie uns sozusagen als Würdig empfand.

Die Drei Rüden des Wurf’s hatten noch keine Familie gefunden. Sie zeigte mir Fotos der Welpen und auch der Elterntiere. Ich entschloss jedoch kurzerhand hinzufahren und mir selber einen Eindruck zu machen. Ich fuhr also ins Erzgebirge, um mir Welpen und die Elterntiere anzusehen.

Im Vordergrund der Papa Sam und im Hintergrund die Mama Lerke
Hier fressen die drei Musketiere, ähm Kandidaten

Links Whity, in der Mitte Relax und ganz rechts war Bernie. Das waren die Namen, die die Hobbyzüchterin ihnen gegeben hatte.
Es fiel mir so unglaublich schwer mich für einen von den dreien zu entscheiden, denn alle drei waren etwas ganz besonderes und sowieso super knuffig. Bernie fand ich toll, weil er der Wuscheligste und der Größte von allen war. Relax‘ Fellzeichnung fand ich so super schön und Whity war so zutraulich, dass er sogar auf meinem Schoß eingeschlafen war.

Nach meinem zweitägigen Aufenthalt dort habe ich alles nochmal mit meinem Mann Revue passieren lassen und die Entscheidung fiel uns wirklich nicht leicht, aber wir haben uns dann für Nuka (ehem. Relax) entschieden.

Natürlich konnten wir Nuka nicht gleich nach unserer Entscheidung abholen, denn als wir im Erzgebirge waren, war er gerade mal 5 Wochen alt. Abgeholt haben wir ihn Anfang März mit 12 Wochen.

Kleiner Nuk mit 12 Wochen auf großer Reise in sein neues Zuhause

Auch Vitani hat er natürlich schon kennengelernen. Natürlich hätte ich gern Vitani zurück nach Hause geholt, aber es gibt mehrere Gründe, wieso das nicht mehr möglich ist und es deswegen besser ist, dass sie ihren Lebensabend weiterhin bei meinen Schwiegereltern in LOS verbringen kann.

Vitani und Nuka 4 Monate
Vitani und Nuka 6 Monate

Jetzt ist Nuki schon 6 Monate alt und ich bin so froh ihn zu haben. Er macht mich so glücklich und gibt mir viel Halt, Stabilität und stellenweise auch wieder Lebensfreude. Und sobald meine Psyche wieder stabil genug ist, werde ich mich hier endlich mal mit dem Tornado auseinandersetzen.

Schreibe einen Kommentar