24. Februar 2017

Als Erstes möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich über ein halbes Jahr nichts von mir habe hören lassen, was ich gern erklären möchte:
Im März 2016 habe ich damit angefangen mich von Blogger zu entfernen und mit WordPress und eigener Domain zu arbeiten, doch vor über 6 Monaten gab es einen Serverabsturz und ich verlor, mit dem Verlust meiner in der Zeit verfassten Texte, die Lust am Schreiben.
Vom Zeitpunkt her passte dieser Rückschlag aber eigentlich recht gut, denn seit meinem letzten Eintrag befand ich mich in anderen Umständen und ich hätte mit der Zeit nicht mehr gewusst, worüber ich hätte schreiben können, denn dadurch, dass ich mich, ab dem Beginn meiner Schwangerschaft, im Beschäftigungsverbot befand bin ich kaum raus gekommen und habe somit einfach nichts mehr erlebt. Ich hätte über die Schwangerschaft und dem ganzen drum herum schreiben können, jedoch wollte ich das nicht, denn ich wollte nicht zu einem ‘Mamablog’ werden. Deshalb habe ich mir vorgenommen, meinen Schwangerschafsbeitrag nach Geburt meines Kindes zu verfassen, welche bereits 2 Monate her ist.

Ich habe, wenn es hoch kommt, maximal 6 Monate in meinem Leben die Pille genommen und das auch nur im Jahr 2010. Rückblickend bin ich sehr froh über meine ‘jugendliche’ Faulheit, denn ich höre vermehrt Schlechtes von diesem hormonellen Verhütungsmittel, nicht nur aus meinem Freundes- und Bekanntenkeis, sondern auch durch die Medien.
Dadurch dass ich also zu faul dafür war haben mein damaliger Freund und ich uns eine andere Methode, neben der Verhütung mit Kondomen, gesucht, welche die heute genannte NFP Methode war. NFP bedeutet eigentlich ‘Natürliche Familienplanung’, aber wenn man diese Methode nicht zur Familienplanung verwendet, dann kann man Sie genauso gut als Verhütungmethode wählen, indem man an und um die fruchtbaren Tage herum keinen Geschlechtsverkehr hat oder eben dann mit einem Kondom.
So also habe ich 6 Jahre lang erfolgreich verhütet.

Ich weise hiermit darauf hin, dass diese Methode natürlich nicht vor Geschlechtskrankheiten schützt, diesen Schutz bieten nur Kondome!
Bis Max und ich uns letztes Jahr dazu entschieden haben, ein Kind zu bekommen und auch hier hat sich diese Methode sofort bewährt, denn bereits beim ersten ‘Versuch’ hat es geklappt. Doch zwei Wochen nach der Zeugung bekam ich Blutungen, welche 6 Wochen andauerten und meine Frauenärztin mit der Diagnose ‘natürliche Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft’ erklärte. Das erklärt auch, weshalb es mir im Januar und Februar 2016 nicht so gut ging, falls du meine älteren Blogeinträge gelesen hast.

Als das vorbei war ließen wir den nächsten Monat unversucht und eine Periode vorüber gehen, damit ich wieder in den Zählrhytmus kam, um meine fruchtbaren Tage bestimmen zu können. Am 1. April versuchten wir es also wieder und Tada – 38 Wochen später, also einen Tag vor Heiligabend, erblickte der kleine Aprilscherz das Licht des Kreißsaals.

Das Entenbaby

Meine Schwangerschaft war ohne die typische Schwangerschaftssymptome, keine Fressattacken, jedenfalls nicht mehr als vorher, keine merkwürdigen Essensgelüste, keine Überlkeit, weder am Morgen noch sonst wann. Einmal habe ich mich übergeben, doch dafür gebe ich dem Essen vom Vortag die Schuld. An Sodbrennen leidete ich extrem, damit habe ich allerdings auch zu kömpfen, ohne Schwanger zu sein. Durch die Schwangerschaft war das nur noch verstärkter und meine normalen Hausmittelchen kamen dagegen nicht mehr an. Bis ich anfing Kautabletten zu nehmen, wenn es unerträglich wurde, habe ich bestimmt drei Liter Milch am Tag getrunken. Man bin ich froh, dass ich keine Laktoseintolleranz habe!
Das Einzige, was mich körperlich wirklich belastete war eine Symphysenlockerung, welche meine Frauenärztin erst im 9. Monat diagnostizierte, ich das Leiden aber schon seit dem 6. Monat hatte! Jedenfalls hielt sie es dann nicht mehr für nötig das zu behandeln, da ich ja eh bald das Kind bekomme..
Man sollte meinen ich hatte eine tolle und unbeschwerliche Schwangerschaft, aber ich sage euch, diese Symphysenlockerung ist grausam. Es ist nicht toll sich nur unter Schmerzen im Bett umdrehen zu können, oder beim Aufstehen nicht richtig aus dem Bett zu kommen und dann nur gekrümmt und überall abstützend die ersten 30  bis 60 Minuten des Tages zu verbringen. Längere Ausflüge konnte ich dadurch knicken, alles über 500 Meter war von Schmerzen erfüllt. Diese Schmerzen ließen mich immer glauben, mein Becken bräche gleich in zwei. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass Max mir während der Schwangerschaft das meisten abgenommen hat, wozu ich nicht mehr in der Lage war. Ehrlichen Respekt an die Frauen, die während der Schwangerschaft alleine sind und ihren Alltag alleine stemmen müssen, ich wäre emotional und seelisch kaputt gegangen, wenn ich während der Schwangerschaft komplett auf mich allein gestellt gewesen wäre.
Ein gutes Stichwort für das Ende dieses Teils.
Im 2. Teil des Serverabsturzes wird es um die emotionale und seelischen Belastungen während meiner Schwangerschaft gehen.

Bis zum nächsten Mal 🙂

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